Die Nachhaltigkeit

Im Umfeld der nachhaltigen Entwicklung ihrer Gesellschaftsaktivitäten hat sich die Transitgas AG immer verpflichtet und wird auch in Zukunft verpflichtet sein, ihre Handlungen transparent und nutzbringend zu gestalten.

Bau und Betrieb des Transitgas-Transportsystems basieren auf der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen bezüglich Sicherheit und Umwelt sowie auf die konstruktive Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene.

Mit dieser Erdgasleitung werden erhebliche Energiemengen quer durch die Schweiz transportiert. Sie ist nicht sichtbar, denn sie verläuft unterirdisch.

Sie schont dadurch das Landschaftsbild und belastet die Umwelt nicht. Die Transitgas AG kennt die Bedeutung des Bodenschutzes. Der Boden ist selbst Lebensraum, Filter sowie Fundament und muss daher geschützt werden.

Emissionen und Abwärmerückgewinnung

Die in der Verdichterstation Ruswil eingesetzten Gasturbinen sind von modernster Bauart mit optimalen Emissions- und Verbrauchswerten zum Schutze der Umwelt.

Abgesehen von der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften der Luftreinhalteverordnung bemüht sich die Transitgas AG auch sämtliche anderen Emissionswerte so tief wie möglich zu halten. So werden zum Beispiel die im Falle einer Druckentlastung der Verdichterstation Ruswil freiwerdenden Erdgasmengen nicht in die Atmosphäre abgeblasen, sondern automatisch in einen Gaszwischenspeicher geleitet und anschliessend wieder dem Leitungssystem zugeführt und so wiedergewonnen.

Durch den Betrieb der Abwärmerückgewinnungsanlagen in der Verdichterstation Ruswil leistet die Transitgas AG einen wichtigen Beitrag zum Thema Energieeffizienz. Die in der Schweiz einzigartigen Anlagen produzieren aus der Abwärme der Gasturbinen elektrische Energie, die ins Netz des örtlichen Stromversorgers eingespeist werden. Neben der Stromproduktion liefern die Abwärmerückgewinnungsanlagen auch Warmwasser für den Eigengebrauch in der Station.

Umweltschutz

Seit dem Bau der ersten Gasleitung durch die Schweiz ist das Wissen um ökologisches Bauen erheblich gewachsen. Beim Bau der neuen Leitung wurden umweltverträgliche Technologien eingesetzt, denn es galt Gewässer allgemein zu schützen, ebenso wie Pflanzen und Tiere.

Die nach der Leitungsverlegung sorgfältig durchgeführten Wiederinstandstellungsarbeiten haben den Boden wieder in seinen ursprünglichen Zustand gebracht.

Die Wahl des Leitungstrassees erfolgte aus verschiedenen Alternativen unter Berücksichtigung der Gesichtspunkte Umweltverträglichkeit, Transportsicherheit und technisch-wirtschaftliche Machbarkeit.

Im Zuge des Ausbaus des Transportsystems förderte die Transitgas AG den Einsatz der Microtunnelling-Technologie (unterirdischer Rohrvortrieb), dank der mehrere ökologisch sensible Gebiete mit der Leitung unterquert werden konnten.